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Darum ist E-Sport keine Randerscheinung mehr

E-Sport ist längst angekommen und wird immer populärer. Inzwischen erhalten die Teams und Gewinner von E-Sport Turnieren riesige Summen an Preisgeldern und sind bei Sponsoren sehr gefragt. Immerhin spricht der E-Sport genau die sehr werberelevante Gruppe der 16-25 Jährigen an. Folglich ist immer mehr Geld im Umlauf. Und die Tatsache, dass inzwischen auch TV-Sender regelmäßig über E-Sport Events berichten und diese teilweise sogar live übertragen und traditionelle Sportvereine wie etwa Schalke 04 in den E-Sport investieren, zeigt, dass der Sport auf dem Vormarsch ist.

Immer höhere Preisgelder im Spiel

Die Summen, die inzwischen an Preisgeldern bezahlt werden, können teilweise den Vergleich mit den Preisgeldern traditioneller Sportarten standhalten.

So wurde erst dieses Jahr ein neuer Preisrekord im E-Sport eingestellt. Während des Turniers „The International“ des MOBA-Spiels Dota 2 wurde ein Preispool von fast 25 Millionen US Dollar verteilt. Zum Vergleich: Während der ersten Austragung des Turniers betrug das Preisgeld insgesamt noch 1,6 Millionen US Dollar.

Das Erstplatzierte Team „OG“ erhielt die Rekordsumme von 11,2 Millionen US-Dollar. Das Zweitplatzierte Team „PSG.LGD“ erhielt immerhin noch 4,08 Millionen US-Dollar und das Drittplatzierte Team Evil Geniuses noch 2,6 Millionen US-Dollar.

Das gesamte Preisgeld-Ranking der Einzelspieler führt laut verschiedener Quellen ein deutscher E-Sportler an. Der Spieler KuroKy soll sich demnach insgesamt etwa drei bis vier Millionen US-Dollar erspielt haben und gilt auch laut Wikipedia damit als der finanziell erfolgreichste E-Sportler der Welt. Sponsorengelder und andere Einnahmen noch nicht inbegriffen.

Bei anderen bekannten E-Sport Spielen werden aber ähnlich hohe Siegprämien an die erfolgreichsten Teams und Spieler ausgezahlt. Sei es League of Legends, Counter Strike, Overwatch, Hearthstone und andere Spiele.

Traditionsvereine investieren immer häufiger in den E-Sport

Auch traditionelle Sportvereine entdecken immer häufiger den E-Sport für sich. Besonders ein Verein zeigt sich hier ambitioniert: Der FC Schalke 04. Schalke 04 ist gleich in mehreren Spielen aktiv. Neben FIFA und Pro Evolution Soccer unterhält der Verein seit 2016 auch ein League of Legends Team und ist hier sogar vergleichsweise erfolgreich.

Währenddessen gibt es aber auch andere Vereine, die sich (noch) sträuben, in den E-Sport zu investieren. Allen voran Bayern München hat seine Pläne für eine E-Sport Sparte vorerst auf Eis gelegt. So soll sich Uli Hoeneß höchstpersönlich gegen eine Investition ausgesprochen haben. Nach Hoeneß Meinung passe der eSport nicht zum Grundverständnis des Vereins. Und die ersten Pläne waren durchaus ambitioniert. So wollte Bayern München zunächst knappe fünf Millionen Euro ausgeben.

Neben Schalke 04 sind aber auch andere deutsche Vereine aus der Bundesliga etwas mutiger. So unterhält der VfL Wolfsburg bereits seit 2015 ein E-Sport Team für FIFA. Und seit Dezember 2017 ist auch Bayer 04 Leverkusen mit dabei. Weitere Vereine mit E-Sport Ambitionen sind der 1. FC Nürnberg, RB Leipzig, der VfB Stuttgart, VfL Bochum, Hertha BSC Berlin und der 1. FC Köln. Weitere Vereine könnten in den kommenden Jahren folgen.

Wie nachhaltig ein Investment in die eSport-Sparte letztlich ist, wird sich aber noch zeigen müssen. Das Interesse scheint aber grundsätzlich vorhanden zu sein.

Auch TV-Sender möchten mitmischen

Interesse an E-Sport zeigen auch immer mehr TV-Sender. Allen voran der Sportsender Sport1 investiert seit einiger Zeit ordentlich in seine eSport-Sparte und berichtet umfangreich über E-Sport Ereignisse. Dabei dreht es nicht nur um FIFA und andere Sportspiele, sondern auch um andere populäre Titel wie League of Legends, Dota 2 oder auch vergleichsweise neue, aber sehr erfolgreiche Titel wie Fortnite und Overwatch.

Sport1 möchte demnach auch in Zukunft das Thema umfangreich behandeln und den E-Sport nach Möglichkeit in den Mainstream bringen. Das Engagement beschränkt sich aber zunächst vor allem auf digitale Inhalte, wenngleich größere Ereignisse auch jetzt schon im TV gezeigt werden.

Laut einer Studie hält der eSport-Boom auch weiterhin an und Sport1 möchte hiervon profitieren. Den Studien zufolge könnte die Branche noch vor dem Fußball das größte Potenzial besitzen und weltweit jedes Jahr hohe Wachstumsraten erreichen. 2017 wurden demnach im weltweiten eSport-Markt 655 Millionen US Dollar umgesetzt. Für 2018 geht man von knapp 900 Millionen US Dollar aus.

Wettanbieter entdecken ebenfalls den E-Sport

Auch die vielen verschiedenen Wettanbieter für Onlinewetten haben immer häufiger auch Wetten für die großen E-Sport Ereignisse im Portfolio. Die wichtigsten Spiele sind hier erneut League of Legends, Dota 2, StarCraf 2 sowie Hearthstone und Counter-Strike.

Für Counter Strike: Global Offensive stehen in den nächsten Wochen mit der ESL One New York sowie der Blast Pro Series gleich zwei größere Events in den Startlöchern. Mitte Oktober findet außerdem die SL i-League StarSerie 2018 Series – Season 6 statt, welche ebenfalls einige interessante Spiele bieten wird.

Und auch während der Zeit der bevorstehenden World Championship 2018 von League of Legends erwarten die Buchmacher hohe Umsätze. So kann man etwa nicht nur auf Gewinner setzen und wetten, sondern auch auf verschiedene Ereignisse, welche in dem Spiel praktisch immer eintreffen. Zum Beispiel, welches Team den ersten Kill in einem Spiel macht, den 1. Turm zerstört oder den ersten Drachen tötet.

Spieler, die die jeweiligen E-Sport-Spiele selbst und die teilnehmenden Teams gut kennen und damit einschätzen können, können hier durchaus einige interessante Wetten abschließen und auch gutes Geld gewinnen. Neulinge im E-Sport sollten dagegen von Wetteinsätzen eher absehen. Die Spiele, das gilt nicht nur für League of Legends, sind recht komplex. Und zwar gibt es auch im E-Sport Teams, die ähnlich häufig dominieren wie etwa der FC Bayern in der Bundesliga. Doch genauso wie Bayern Spiele verliert, verlieren auch die besten Teams im E-Sport.

Wer sich dennoch mal an solche Wetten wagen möchte, kann sich im Internet entsprechend unabhängig informieren, etwa auf www.wettenerfahrungen.com. Natürlich bieten auch die Wettanbieter viele Guides und Tipps an.

Das Thema E-Sport bleibt interessant

Alles in allem bleibt zusammenfassend zu sagen, dass das Thema E-Sport interessant bleibt. Der Markt wird wohl auch in Zukunft weiter wachsen. Mit Blick auf die Preisgelder und die Verdienstmöglichkeiten der professionellen Spieler sollte diese Sportsparte jedenfalls nicht mehr nur müde belächelt werden. Der gesamte Bereich hat sich in den vergangenen Jahren enorm professionalisiert und könnte eine große Zukunft haben.

Neue Techniken, wie etwa Virtual Reality, könnten zusätzlich dazu beitragen, dass der E-Sport noch mehr an Bedeutung und Popularität gewinnt.

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