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Counter-Strike Alternativen Teil 2: Realismus und Albernheiten

Jeden Tag nur Kuchen essen, wird auch irgendwann langweilig. Sicher ist jede Partie in Counter-Strike anders und endet anders. Counter-Strike zählt nicht umsonst immer noch zu den Mutliplayer-Shootern, welche am häufigsten gespielt werden. Dennoch kann gelegentlich ein wenig Abwechslung nicht schaden. Und einige interessante Alternativen gibt es schließlich.

Insurgency

Ein Spiel, welches sowohl spielerisch als auch von seiner Grafik her Counter-Strike schon sehr ähnlich ist, ist Insurgency. Wenngleich der Taktik-Shooter nicht nur den Anspruch erhebt, deutlich realistischer zu sein, sondern dies tatsächlich auch ist. So gibt es keine Munitionsanzeige oder andere Hud-Elemente und das Schadensmodell ist ebenfalls sehr realitätstreu. So reicht nicht selten schon ein einziger Treffer aus und das virtuelle Leben ist ausgehaucht.

Zunächst wählt der Spieler aber die Seite. Entweder spielt er auf der Seite der amerikanischen Sicherheitskräfte, den „Security Forces“ oder aber auf der Seite der Aufständischen, den „Insurgent Forces“. Der gesamte Konflikt im Spiel erinnert an die Konflikte im Nahen Osten, etwa Afghanistan.

Waffen und Karten

Dies gilt auch für die Maps. Dörfer oder Höhendörfer, sowie Städte und Botschaften, die allesamt sehr an Orte im Nahen Osten erinnern, sind hier die Regel. Die insgesamt 16 Maps haben außerdem jeweils einen Tag- und eine Nachtversion, was letztlich auch die taktische Vorgehensweise stark verändert.

Für das Spiel und die Taktik ebenfalls entscheidend ist natürlich auch der Game Mode. Hiervon gibt es insgesamt sieben Modes im Multiplayer sowie fünf kooperative Modes. Wer lieber alleine etwas üben möchten, hat hierzu ebenfalls Gelegenheit und kann etwa gegen KI-Gegner antreten. Das kann hilfreich sein, um die unterschiedlichen Maps besser kennenzulernen.

Oder eben auch, um die vielen unterschiedlichen Waffen und deren Eigenheiten auszutesten. Von denen es auch eine ganze Reihe gibt. Die Waffenauswahl orientiert sich ebenfalls an den Standardausrüstungen der jeweiligen Fraktionen. Die Sicherheitskräfte der Amerikaner nutzen etwa häufig die das Sturmgewehr M16A4, während die Aufständischen gerne mit der AK-74 in die Schlacht ziehen. Wer während der Schlacht bestimmte Ziele erreicht, kann durch erhaltene Punkte seine gesamte Ausrüstung außerdem weiter verbessern und so etwa schusssichere Westen oder mehr Granaten mit sich führen.

Was am Ende aber am meisten zählt, ist das Teamplay, also das Zusammenspiel mit den anderen Spielern der eigenen Fraktion und der richtige Einsatz der Ausrüstung. Wer blind und wild um sich schießend in das Schlachtfeld läuft, liegt auch schnell im Staub. Der durchdachte Einsatz von Blend- und Rauchgranaten sowie viel Geduld zahlen sich in Insurgency eher aus.

Spielinfos:

Spiel: Insurgency Entwickler: New World Interactive  Systemvoraussetzungen: Minimum Windows 7, Intel Core2 Duo E6600 oder AMD Phenom X3 8750 oder besser, 4 Gigabyte Ram, Videokarte mit mindestens 512 MB RAM und DirectX 9c- Unterstützung, 10 Gigabyte freier Festplattenspeicher

Team Fortress 2

Weniger realistisch, sondern eher skurril und witzig, geht es in Team Fortress 2 zu. Das Spiel kommt, wie auch Counter-Strike, von Valve und ist ein team-basierter Taktik-Shooter, der sich selbst jedoch deutlich weniger ernst nimmt, als die meisten anderen Vertreter seines Genres. Zudem ist es seit einigen Jahren komplett kostenlos spielbar und finanziert sich seither in erster Linie über den Verkauf von Ingame-Items. Folglich wird das Spiel auch permanent weiterentwickelt und in den vergangenen Jahren gab es viele, zum Teil große Updates, welche den Spielumfang vergrößert haben.

Wie es sich spielt

Bei Team Fortress 2 steht eindeutig der Spaß im Vordergrund, wofür allein schon der Grafikstil, die Charaktere und die witzigen Waffen sorgen. Wie in Mehrspieler-Shooters üblich treten aber auch hier zwei gegnerischen Mannschaften im Wettbewerb gegeneinander an.

Der Spieler kann vor Spielbeginn für eine von neun Klassen entscheiden. Diese sind der „Scout“, der „Soldier“, der „Heavy“, der „Demoman“, der „Pyro“, der „Sniper, der „Spy“, sowie die Supportklassen der „Medic“ sowie der „Engineer“.

Jede Klasse hat spezielle Fähigkeiten sowie Stärken und Schwächen und dementsprechend auch andere Aufgaben, welche sie im Teamplay erfüllen sollte. Während der Sniper sich etwa im Hintergrund hält und mit Präzisionsgewehren die Gegner abserviert, muss der Medic dorthin, wo es weh tut und andere Spieler mit seinen Fähigkeiten am Leben erhalten. Die anderen Klassen sorgen entweder für pure Zerstörung oder nutzen strategische Fähigkeiten, um etwa taktisch wichtige Punkte mit Selbstschussanlagen zu verteidigen oder Gegner mit Sprengfallen überraschen.

Welche Aufgaben die Spieler jeweils übernehmen müssen, hängt natürlich auch vom gewählten Spielmodi und dessen Zielen ab. Im klassischen Spielmodus „Capture the Flag“ müssen beide Teams zum Beispiel versuchen, Geheimakten aus den jeweiligen Basen zu stehlen, um sie in die eigene Basis zu bringen. In anderen Modis geht es darum, Kontrollpunkte zu erobern oder eben zu halten. Was das generelle Gameplay angeht, orientiert sich Team Fortress 2 also an den klassischen Shootern.

Etwas witziger geht es da schon in den Spielmodis „Frachtbeförderung“ und „Frachtrennen“ zu. Im Frachtbeförderung“-Modus muss ein Team in einer vorgegebenen Zeit einen Wagen mit Sprengstoff in die Basis des gegnerischen Teams eskortieren, was dieses Team natürlich mit Nachdruck versucht, zu verhindern. Im Modus „Frachtrennen“ haben dagegen beide Teams ein Fahrzeug mit Sprengstoff, was die ganze Sache noch etwas stressiger, aber auch nochmals interessanter gestaltet.

Schwieriger Einstieg

Der Einstieg in Team Fortress 2 kann sich etwas schwierig gestalten. Zwar ist das Spiel selbst vergleichsweise einfach, die permanente Entwicklung und die zum Teil großen Updates der vergangenen Jahre haben jedoch dafür gesorgt, dass es inzwischen einen enormen Umfang besitzt.

Allein die Anzahl an unterschiedlichen Karten sowie die ebenfalls vielen unterschiedlichen Spielmodis ist enorm. Neue Spieler müssen sich hier erst mal zurechtfinden, die Karten kennenlernen und die Spielmodis und die besten Taktiken verstehen.

Zeitloser Spaß

Die Zeit und Mühe zu investieren, kann sich für Shooter-Liebhaber aber lohnen. Das Spiel wurde zwar bereits Ende 2007 veröffentlicht und es mag daher schon einige Jahre auf dem Buckel haben. Es wirkt aber dennoch, nicht zuletzt auch aufgrund seines comichaften und zeitlosen Grafikstils, immer noch frisch. Und da Valve das Spiel stetig weiterentwickelt und immer wieder größere Updates veröffentlicht, bleibt es auch spannend und abwechslungsreich.

Auch im Esport spielt Team Fortress 2 eine Rolle, wenn auch eine eher kleine, und es finden häufig Events statt. Genaue Termine hierzu findet man auf Seiten wie Esports.net.

Spielinfos:

Spiel: Team Fortress 2 Entwickler: Valve Systemvoraussetzungen: Minimum Windows 7, Prozessor mit mindestens 1,7 GHz, 512 MB Ram, 15 Gigabyte freier Festplattenspeicher

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