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Counter-Strike Alternativen Teil 1: Kurze Taktikspiele und große Massenschlachten

Die Welt der Taktik- und Multiplayer-Shooter besteht freilich nicht nur aus Counter-Strike. In den vergangenen Jahren wollten viele andere Spiele in dem Genre Fuß fassen. Einige waren erfolgreich, andere weniger. Aber es gibt sie, die guten und interessanten Alternativen, welche im Alltag des Counter-Strike Spielers für ein wenig Abwechslung sorgen können.

Tom Clancy’s Rainbow Six Siege

Die Rainbow Six-Reihe gehörte schon immer zu den besseren Taktik-Shootern-Reihen und konnte über die Jahre eine treue Fangemeinde aufbauen. Es gab zwar neben guten Teilen auch immer wieder Teile der Reihe, die weniger Begeisterung auslösten, aber insgesamt sorgten die Spiele fast immer für taktischen Shooter-Spaß.

Der aktuellste Vertreter der Reihe ist „Tom Clancy’s Rainbow Six Siege“ und wurde im Dezember 2015 veröffentlicht. Und nach ein paar anfänglichen Startschwierigkeiten hat sich das Spiel inzwischen, nicht zuletzt auch dank der vielen Updates, zu einem der besten Taktik-Shootern gemausert, welche man aktuell spielen kann.

In dem Spiel schlüpfen die Spieler in die Rolle sogenannter Operatoren, die entweder Angreifer oder Verteidiger sind. Während die Angreifer versuchen müssen, in einer bestimmten Zeit ein Ziel zu erreichen, das kann etwa die Befreiung einer Geisel sein, müssen die Verteidiger dies verhindern.

Wo sich Rainbow Six Siege unterscheidet

Dies klingt zunächst relativ vertraut. Die Unterschiede zu anderen Taktik-Shootern sind dennoch teilweise sehr groß. So können Spieler, die während einer Spielrunde sterben, nicht erneut wieder in die gleiche Runde einsteigen, sondern müssen auf die nächste Runde warten. Da die Runden jedoch insgesamt mit 3-4 Minuten sehr kurz ausfallen, hält sich der Frust noch in Grenzen.

Auf der anderen Seite gehen die Spieler durch diese Mechanik auch deutlich taktischer vor, um nicht gleich zu Beginn der Runde einen unsinnigen Tod zu sterben. Was schließlich auch das eigene Team insgesamt schwächt. Ein teambasiertes, sehr taktischen Vorgehen ist also von deutlich größerer Bedeutung, als in anderen Multiplayer-Shootern, zumal die Schussgefechte ebenfalls sehr kurz sind.

Die taktische Spieltiefe wird außerdem durch die insgesamt eher kleinen, aber sehr detaillierten Karten weiter verstärkt. So können die jeweiligen Teams aus Angreifern und Verteidigern, die jeweils aus fünf Spielern bestehen, in den meisten Spielmodis aus verschiedenen Startorten wählen, bevor eine Runde startet. Jeder Startpunkt ermöglicht andere Taktiken. Zudem ist die Spielumgebung an vielen Stellen zerstörbar, was einen Großteil des Spielerlebnisses von Tom Clancy’s Rainbow Six Sieg ausmacht.

So können Wände, Decken und Fußböden gesprengt, Türen und Fenster durchbrochen werden. Angreifer können sich auch von Dächern abseilen, während die Verteidiger bereits in der sogenannten Vorbereitungsphase versuchen, die Wände und Fenster mit Brettern zu verstärken sowie Fallen zu stellen, um ihre Stellung bestmöglich halten zu können.

Operatoren, Maps und die Langzeitmotivation

Am deutlichsten unterscheidet sich Rainbow Six Siege aber durch die Operatoren von anderen Shootern. Die Operatoren sind die Charaktere des Spiels und es gibt etliche von ihnen. Jeder Operator besitzt zunächst entweder die Rolle eines Verteidigers oder die des Angreifers. Zudem besitzt jeder Operator Spezialfähigkeiten und spezielle Ausrüstung, welche auch seine Rolle und Aufgabe bestimmt.

So ergeben sich schon durch die Wahl des Operators sowie die zusätzliche Wahl der Ausrüstung viele neue taktische Möglichkeiten. Jeder Operator hat spezielle Fähigkeiten, Stärken und Schwächen und spielt sich anders. Manche können Drohnen einsetzen, oder Sprengfallen legen. Andere besitzen kugelsichere Kameras, mobile Schutzschilde oder Kontaktgranaten.

Jedoch können die Spieler zu Anfang nicht alle Operatoren spielen, sondern müssen diese nach und nach per Ingame-Währung, welche man sich nach und nach erspielen kann, freischalten.

Dies sowie die vielen regelmäßigen Updates, welche weitere neue Operatoren und neue Maps in das Spiel bringen, sorgt letztlich auch für den großen Langzeitspaß, den Rainbow Six Siege vermittelt.

Dies zeigt sich auch in den Spielerzahlen. Das Spiel ist nicht kostenlos spielbar, und dennoch wächst die Spielerzahl mit jedem Update weiter an. In Kritiken und Spielerbewertungen schneidet das Spiel ebenfalls sehr gut ab.

Im Übrigen spielt Rainbow Six Siege auch im Esport-Bereich inzwischen eine interessante Rolle. Die Zuschauerzahlen bei den Events fallen vergleichsweise hoch aus und sogar Wetten können auf die Spiele abgeschlossen werden. Mehr hierzu findet man auf Seiten wie Sportwetten.org.

Spielinfos:

Spiel: Tom Clancy’s Rainbow Six Siege Entwickler: Ubisoft Montreal Systemvoraussetzungen: Minimum Windows 7, Intel i3 560 mit 3,3 GHz oder AMD Phenom II X4 mit 3 GHz, 6 Gigabyte Ram, NVIDIA GeForce GTX 460 oder AMD Radeon HD 5870 mit 1GB VRAM (DirectX-11), 61 Gigabyte freier Festplattenspeicher

Planetside 2

Ein Spiel, welches sich ebenfalls grundsätzlich von Counter-Strike unterscheidet und auch noch mal in eine deutlich andere Richtung als Rainbow Six Siege geht, ist Planetside 2.

Planetside 2 ist bereits 2012 erschienen und ist somit auch nicht mehr der jüngste Vertreter des Genres. Jedoch findet sich am Markt praktisch kein ähnliches Spiel und Planetside 2 nimmt somit immer noch eine gewisse Sonderstellung ein.

Denn anders als bei den meisten anderen Multiplayer-Shootern ist die Zahl der Spieler, die auf einer Map gegeneinander kämpfen, in Planetside 2 nicht begrenzt. Und so kann es zu Spitzenzeiten zu richtigen Massenschlachten zwischen hunderten Spielern kommen. Der Rekord, der 2015 aufgestellt wurde, liegt bei über 1100 Spielern, die in einer Schlacht aufeinander trafen.

Das sich überhaupt so viele Spieler finden, liegt unter anderem auch daran, dass Planetside 2 komplett kostenlos spielbar ist. Dennoch verzichten die Entwickler auf sogenanntes Pay2Win. Die Spieler können sich also mittels Geldeinsatz keine spielerischen Vorteile im Spiel erkaufen.

Viele wichtige Inhalte wie neue Waffen und neue Upgrades für Waffen können die Spieler folglich auch mithilfe der Ingame-Währung erspielen. Je nach Upgrade kann dies aber auch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Drei Fraktionen, fünf Kontinente, Soldatenklassen und Fahrzeuge

Planetside 2 bedeutet aber nicht einfach sinnloses aufeinander Geballer in großen Massen. Ganz im Gegenteil. Hier geht es um Taktik im großen Stil.

In Planetside 2 entscheiden sich die Spieler für eine von drei Fraktionen. Die riesigen Maps sind eigentlich Kontinente auf dem Planeten Auraxis. Und auf diesen Kontinenten, die sich sehr unterscheiden, befinden sich viele verschiedene Kontrollpunkte und große Basen, welche die Spieler erobern beziehungsweise verteidigen müssen.

Während die Kontrollpunkte zwar wichtig sind, um Kontrolle über den Kontinent zu erlangen, drehen sich die wichtigsten und damit auch größten Schlachten aber um die große Basen. Denn diese bieten den Spielern Nachschub und Schutz.

Hier können sie sich für ihre Soldatenklasse entscheiden, von denen es sechs an der Zahl gibt, neu ausrüsten und sich sogar, ausreichend Ressourcen vorausgesetzt, Fahr- und Flugzeuge besorgen. Dazu zählen leichte Fahrzeuge und Flugzeuge bis hin zu Panzern und großen Truppentransportern.

Die taktischen Möglichkeiten, die Planetside 2 bietet, sind enorm. So wundert es auch nicht, dass sich die Spieler in teils sehr großen Squads und Platoons organisieren, die jeweils andere Aufgaben in den Schlachten erfüllen.

Wer bereit ist, sich auf eine neue Shooter-Erfahrung einzulassen, kann in Planetside 2 jedenfalls eine nette Abwechslung zu Counter-Strike finden.

Spielinfos:

Spiel: Planetside 2 Entwickler: Daybreak Game Company Systemvoraussetzungen: Minimum Windows 7 64 bit, Intel Core i5-760 oder AMD Phenom II X4, 6 Gigabyte Ram, NVIDIA GeForce GTX 260 oder AMD Radeon 4850, 20 Gigabyte freier Festplattenspeicher

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