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Bender pixelt by Morphy
Für einen guten und erfolgreichen Server sind vier Dinge entscheidend:
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Der Rechner
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Der Prozessor eines dedizierten Counter-Strike Servers muß zwar keine
3D-Grafik-Berechungen durchführen, er ist dafür zuständig, die
genaue Position des einzelnen Spielers in der Map zu berechnen, was bei großen
Maps mit vielen Spielern durchaus einiges an Prozessorlast erzeugen kann.
Am Arbeitsspeicher sollte man nicht sparen, 128MB RAM sind für einen kleineren Server
vielleicht gerade noch ausreichend, bei höheren Anforderungen (mehr Spieler oder mehrere Server
auf einem Rechner) steigen natürlich auch die Anforderungen an den Arbeitsspeicher. Also lieber
eine kleinere Festplatte oder ein langsames CD-ROM, dafür aber mind. 256MB RAM kaufen.
Bei meinen ersten Schritten Richtung Server-admin habe ich festgestellt, daß z.B.
auch die Geschwindigkeit der Festplatte zu vernachlässigen ist, das wichtigste ist also die
Kombination Prozessor/Arbeitsspeicher.
Meine Mindestempfehlung:
800MHz mit 256MB RAM. Diese Kombination sollte ca. 8 Spieler lagfrei schaffen.
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Das Betriebssystem
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Nicht zu vernachlässigen ist das Betriebssystem (OS) des Servers. Im Prinzip kann
man jedes Betriebssystem nehmen, für das eine Halflife-Version verfügbar ist -
momentan sind das DOS mit grafischer Oberfläche, WinNT und Linux bzw. FreeBSD mit Linux-Emulation.
Win-DOS: Dieses Betriebssystem hat wohl jeder zwangsweise installiert, es hat sich
leider zum Quasi-Standard für Arbeitsplatzrechner entwickelt, fast alle Computerspiele werden
für dieses Betriebssystem programmiert. Ob die Oberfläche jetzt Windows95 oder Windows98 heißt,
ändert nichts daran, daß sich darunter immer noch ein uraltes DOS verbirgt - mit
all seinen Schwächen. Als Server-OS nur ganz bedingt zu empfehlen, da es tendentiell am ehesten
abstürzt, Probleme mit der Speicherverwaltung hat, keine großartige Netzwerksicherheit besitzt
und eine langsame und unvollständige TCP/IP-Implementierung beherbergt.
Vorteil ist allerdings die hohe Verbreitung und die relativ einfache "Klicki-Bunti"-Bedienung.
WinNT/Win2k/WinXP: Im Gegensatz zu Win9x ist NT/2k/XP als Netzwerkbetriebssystem konzipiert
worden, läuft deshalb auch sehr viel stabiler und sicherer, die Speicherverwaltung ist
ausgereifter und ANwendungsprozesse können auf mehrere Prozessoren verteilt werden, d.h. der Einsatz von
Multiprozessorsystemen ist möglich.
Ein sehr abschreckender Punkt ist der sehr hohe Anschaffungspreis von WindowsNT, der im drei- bis
vierstelligen Bereich liegt. Eine Anleitung zum Installieren des HL/CS Servers gibt es hier.
Linux: Für den Anfänger bestimmt das am wenigsten geeigenete OS, da es mit
den oben genannten Windows-System nichts gemeinsam hat, ausser daß es auf x86 Prozessoren läuft.
Die Bedienung ist prinzipiell Konsolenbasiert, es gibt also keine bunten Tools, die einem durch
Buttons und Dialogfeldern das Bedienen einfacher machen wollen, die meisten Einstellung werden mit
einem Texteditor in Konfigurationsdateien geändert. Im Gegensatz zu den Microsoft Betriebssystemen
ist Linux aber prinzipiell frei und kostenlos erhältlich, in den meisten Fällen zahlt man einen
zweistelligen Betrag an einen Distributor, der einem Linux und eine Menge Anwendungsprogramme und
ein Handbuch mitliefert, was sich vor allem für den Anfänger durchaus bezahlt macht.
Wer sich durch die etwas kompliziertere Bedienung nicht abschrecken läßt, wird mit einem
sehr schnellen, stabilen OS belohnt, das eine hohe Netzwerksicherheit mitbringt, Multiprozessorfähig
ist und sich per telnet oder SSH bequem von aussen fernwarten läßt. Wenn man allerdings nicht bereit
ist, eine gewisse Einarbeitungzeit in Linux zu investieren, sollte vielleicht doch lieber zu WindowsNT
greifen. Eine Anleitung zum Installieren des HL/CS Servers unter Linux gibt es hier.
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Die Verbindung
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Ein weiterer entscheidender Faktor für die Performance des Servers ist die Netzwerkanbindung
des Rechners. Hierzu eine kleine Modellrechung: Wenn pro Spieler ca. 4KB/s übertragen werden,
dann macht das bei einem 14-Spieler Server 56KB/s, das sind 448Kbit - eine ISDN-Leitung hat gerade
mal 64Kbit. Damit wären viele Anfragen, ob man einen Server mit einer (evtl. doppelten) ISDN-Leitung
betreiben kann auch erledigt.
Am besten ist natürlich eine 10 oder 100Mbit Anbindung, die man aber meistens nur bei Providern
und in Rechenzentren oder Hochschulen findet. Minimal sollte es aber schon eine 1Mbit-Leitung sein,
um auch kurzzeitig höheren Netzwerkverkehr zu ermöglichen, gerade wenn auf dem Rechner noch andere
Programme oder Dienste aufs Netz zugreifen.
Es ist bei "dicker" Anbindung und gut ausgestattetem Rechner durchaus möglich, mehrere Instanzen
eines HL-Servers gleichzeitig laufen zu lassen, wenn man unterschiedliche Port-Adressen vergibt.
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Der Admin
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Und zuletzt der Faktor Mensch: Der beste Rechner bringt keine Ruhmeslorbeeren ein, wenn
er nicht vernünftig administriert wird. Dazu gehört die sinnvolle Nutzung der vorhandenen Ressourcen,
sprich des Rechners und der Netzanbindung und der verantwortungsvolle Umgang mit den
Administratorrechten beim spielen selbst.
Da der Admin fast den kompletten Server aus dem Spiel heraus administrieren kann, stehen ihm auch
die Rechte zu, Spieler vom Server zu kicken oder sogar zu bannen.
Diese Privilegien werden leider immer wieder von Admins mißbraucht, um Spieler vom Server
zu werden, die in irgendeiner Form auffallen. Oft ist dies auch erwünscht, vor allem bei
Teamkillern und Rechts-/Linksradikalen - es sollte aber nicht benutzt werden, um Newbies,
"defensive" Spieler und weniger begabte Zocker zu kicken.
Im Allgemeinen ist es wünschenswert, nicht nur einen Admin zu haben, damit die Wahrscheinlichkeit,
einen solchen anzutreffen auch gegeben ist. Dies können z.B. einige/alle Clanmembers sein,
andere nette Spieler und vor allem solche, die regelmäßig auf dem Server spielen.
(c) 2002 - 2007 by jwm
BITTE KEINE SUPPORTANFRAGEN, DAFÜR SIND DAS
SERVEROP-FORUM UND DER #SERVEROP-CHANNEL DA!
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